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Trump: "Iran würde Italien in zwei Minuten mit Atombomben in die Luft jagen"

Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni – einst eine der engsten Verbündeten Trumps – ist in diesen Tagen deutlich auf Abstand zu ihm gegangen. Die Spannungen, die durch ihre Kritik am Krieg gegen Iran entstanden waren, mündeten nun in einem offenen Streit über Trumps Attacken gegen Papst Leo XIV.

Bei dem Besuch einer internationalen Weinmesse in Verona am Dienstag bezeichnete Meloni Trumps Äußerungen als "inakzeptabel". Gleichzeitig betonte sie, dass religiöse Führer nicht nach politischen Vorgaben handeln sollten.

Trump reagierte darauf in einem Telefoninterview für die italienische Tageszeitung "Corriere della Sera" mit einem persönlichen Angriff und drehte den Spieß um, indem er Meloni selbst als "inakzeptabel" bezeichnete. Er warf ihr vor, die nukleare Bedrohung durch Iran zu ignorieren, der Italien "in zwei Minuten in die Luft jagen" würde. "Ich dachte, sie hätte Mut, aber ich habe mich geirrt", so Trump.

In Italien erhielt Meloni überparteiliche Unterstützung. Oppositionsführerin Elly Schlein (PD) stellte sich im Parlament demonstrativ vor Meloni und verurteilte die Einmischung des US-Präsidenten als respektlos gegenüber der Souveränität Italiens.

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